Dienstag, 10. August 2021

[Kulinarische Weltreise] Rysteribs


Die kulinarische Weltreise Kulinarische Weltreise geht diesen Monat nach Dänemark. Ich gestehe: Dort war ich erst einmal und habe in dem gemieteten Ferienhaus jeden Tag gekocht, weil damals war essen gehen in Dänemark fast unleistbar und wir haben maximal unterwegs mal belegte Brote gegessen. Meine dänischen Kocherfahrungen sind auch minimal und ich habe daher nur einen bescheidenen Beitrag für die kulinarische Weltreise.

Ja, meine Ribiseln. Man sieht auf dem Foto, wie ich die von der Staude hole. Manchmal finde ich es blöd, dass Balkonien so ein Vogelparadies ist − das ist eine dieser Gelegenheiten. Aber ich habe mit den kümmerlichen Resten etwas sehr cooles gemacht: eingezuckerte Ribisel, wie man sie in Dänemark anscheinend zu vielem dazu isst, auch zu pikanten Speisen.

Rezeptquelle: Küchenlatein


Zutaten 
500 Gramm rote Ribiseln, abgerebelt, gewaschen und gut abgetropft gewogen
200 Gramm Zucker

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Ribiseln gut mit dem Zucker verrühren, dann in ein Drahtbügelglas schichten. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann hat sich der Zucker aufgelöst.

 


 Auf dem letzten Foto sieht man Ricotta mit Rysteribs. Auch eine Kombination, die ich empfehlen kann.

Mir haben die Beeren gut geschmeckt. Meistens habe ich sie mit Joghurt verrührt gegessen − das ist meine Art, Fruchtjoghurt zu essen. Die "Zubereitung" ist wohl eine Art des Mazerierens, denn die Beeren schmecken intensiver als einfach mit Zucker bestreut. Wird bei mir wohl ein Stammgast in der Küche werden.

 

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft Nun freue ich mich auf die kommenden Beiträge für die Reise nach Dänemark, denn mein Einstieg in die dänische Küche war nun durchaus erfreulich.

21 Kommentare :

  1. Ja, das ist auch meine Art Fruchtjoghurt und so kommen die roten Johannisbeeren gut zur Geltung

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    1. Danke für das Rezept! Ich mag diese Art zu kochen sehr. ;)

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  2. Da tust du ein gutes Werk, wenn du die Vogerl "fütterst"!!
    Ich hab gleich eine Handvoll weiße Ribisel eingezuckert und lasse sie nun mazerieren, eine gute Idee!

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  3. Das habe ich letztes Jahr schon bewundert bei Petra und mache es gern mit den Johannisbeeren, die ich nicht für Gelee brauche. Und: auch meine Art, Fruchtjoghurt zu essen ��.

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  4. Hallo Susi,
    ja, Ulrike ist eine super Quelle für dänische Rezepte. Und Du erinnerst mich gerade daran, dass draußen noch rote Beeren hängen...
    Ich kenne Dänemark auch als extrem teuer, wenn man essen geht. Als Kind waren wir oft dort, aber meist hat meine Mutter im Wohnwagen gekocht.
    Liebe Grüße
    Barbara

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  5. Perfekt! Ich komme gerade aus dem Garten und habe überlegt, was ich mit den restlichen Johannisbeeren anstellen soll. Nun weiß ich es! Danke für den Tipp :-) .
    Liebe Grüße
    Tina

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  6. Wieder so ein schlichtes und gerade deshalb so ein verlockendens Rezept, das bestimmt super köstlich schmeckt. Leider gab dieses Jahr bei uns im Garten nur schwarze Johannisbeeren, mit den roten hatte ich kein Glück.

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  7. Oh ja, Rysteribs stehen hier regelmäßig auf dem Tisch, seitdem ich das Rezept letztes Jahr bei Trish Hahnemann entdeckt habe. Meine ganzen TK-Vorräte habe ich so über den Winter abgearbeitet :-) Leider ist die Ernte dieses Jahr eher bescheiden ausgefallen.

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  8. Das ist ja ein kurzes und bündiges Rezept. Die Möglichkeiten, die man mit den Rysteribs hat, sind vermutlich mehr als vielfältig.

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  9. Ein Rezept ganz nach meinem Geschmack! Wie gut, dass ich gerade üppig Träuble, wie sie bei uns heißen, für einen Träubleskuchen gekauft habe. Der Rest wird eingezuckert und darf dann im Kühlschrank übernachten.
    Liebe Grüße
    Simone

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  10. Meine Großeltern hatten früher Sträucher im Garten, wir haben regelmäßig Johannisbeeren in Zucker eingelegt und am nächsten Tag mit leckeren Vanillepudding genossen. Ein einfaches aber sehr leckeres Rezept.
    Liebe Grüße
    Britta

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    1. Sehr schön, wenn du das Vergnügen schon so lange kennst!

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  11. Schade, dass meine Kinder alle Johannisbeeren bei uns schon abgeerntet haben. Aber für's nächste Jahr werde ich mir diese Zubereitung merken.

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    1. Es lohnt sich, sich diese eh schon minimale Arbeit zu machen.

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  12. Früher gab es bei uns auch oft die gezuckerten Johannisbeeren. Leider denke ich aktuell gar nicht mehr daran und verpasse so oft die Saison. Danke für die Erinnerung!
    Lieben Gruß Sylvia

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