Freitag, 25. Mai 2018

Zitronenpelargonien-Limonade

Ha! Genau mein Ding ist es, wenn ich einen Verwendungszweck für eine meiner Duftpelargonien finde. Ich mag die nämlich nicht nur zum Beschnuppern, sondern habe sie bisher immer als Aromageber für essbares Süßes eingesetzt. Die anderen Rezepte im Blog findet man hier. Als ich dieses Rezept gesehen habe, wusste ich: meins! Es ist auch so, wie ich gern koche: Da wird nicht großartig gefiltert, um Fruchtbestandteile ganz fein säuberlich zu entfernen, sondern die dürfen in der Limonade bleiben. Uns hat die Limonade sehr gut geschmeckt.

Ich habe weniger Zucker als im Rezept verwendet, hier schreibe ich aber die Originalmengen auf, weil ich nicht sicher bin, ob es viele Leute gibt, die es gern so sauer haben wie ich ...



3 Biozitronen
6 EL Rohrzucker (ich: 3 EL)
3 Stiele Zitronenpelargonie (= Zitronengeranie) - bei mir Stielgröße wie am Foto

Zitronen heiß waschen, abtrocknen halbieren, auspressen und alle Zutaten miteinander in ein großes Gefäß geben. Zitronen, Zitronenpelargonien und Zucker einige Minuten miteinander gut verreiben. Ich habe das mit dem Stößel meines Mörsers gemacht.
Diese entstandene Mischung lässt man mindestens eine halbe Stunde stehen. Dann kommen 1 ½ l Wasser dazu. Ich habe die fertige Limonade dann noch einige Stunden im Kühlschrank stehen gelassen. Vor dem Servieren die groben Teile abseihen.


Was für ein Traum! Das wird ein neues Sommergetränk!

Die Prozedur mit dem Reiben ist nötig, damit die Zitronenpelargonie ihr Aroma abgibt. Diese Pflanzen duften nämlich auch sonst nicht von selber, sondern sind sogenannte Kontaktdufter, das heißt, dass man die Blätter reiben muss, dann hat man den Duft an den Fingern. Von sich aus sind diese Pflanzen kein Dufterlebnis! Daher ist es auch bei der Limonadenherstellung nötig, sich einige Minuten der Pflanzenmassage zu widmen. Der Gewinn ist nicht nur eine sehr gute Limonade, sondern auch die Finger duften danach hervorragend.

Rezeptquelle: Souq

Dienstag, 22. Mai 2018

[Rezension] Souq - Von Mezze bis Pistazientorte

Enthält Werbung

Immer wieder zieht es mich in Länder am Mittelmeer und in den Orient. Da sind meine Urlaubsländer, da sind die Düfte und Gewürze, die mich wirklich reizen, das sind die Länder der Mezze, der vielen kleinen Speisen, die ich so liebe. An sich ist ein Souq das kommerzielle Viertel einer arabischen Stadt − mein Gott, wie klingt das langweilig! Also anders formuliert: Ein Souq ist der Bauch einer Stadt, das ist der Ort, an dem es nach 1001 Nacht duftet, an dem Gewürze in abenteuerlichen Bergen aufgehäuft sind, wo gehandelt wird, wo Geschäfte geschlossen werden, wo Lebensmittel genau inspiziert werden, da wird gedrückt, gefühlt und geschnuppert. Und genau dieses Lebensgefühl wird im Buch "Souq" eingefangen.

Nadia Zerouali und Merijn Tol haben im zs Verlag ein sehr schönes Buch herausgebracht. Kein Wunder, sind doch beide unter anderem Food Designerinnen. Darüber hinaus schreiben sie über Essen in jeder Form, kochen in vielen Länder und mit jedem, mit einem Wort: sie leben für Essen und Trinken. Diese Liebe zum Essen merkt man durch das ganze Kochbuch. Es ist liebevoll und detailreich gemacht.

Die Fotos sind schön gemacht. Zu meiner Freude ist das Herumliegen von Essen quer über den Tisch nicht vorhanden, sondern man findet Essen dort, wo ich es gern sehe: auf Tellern, auf Märkten, in Gläsern − was auch immer, es wird auf jeden Fall nichts wahllos herumgeschüttet. Es sind auch keine Kleinmädchenfotos mit Schleifchen in Rosarot, sondern das sind erwachsene Fotos. Es gibt Fotos von jedem Gericht, aber auch von Menschen, typischen Szenen aus den Ländern und den Autorinnen beim Kochen, Essen und wenn sie miteinander lachen. Die zwei schauen durch und durch sympathisch aus!

Die Vielfalt der Gerichte aus der arabisch-mediterranen Küche wird in seiner Gesamtheit vorgestellt. Die Landesküchen von Tunesien, Algerien, Marokko, der Westsahara, Südeuropa und dem mittleren Osten werden gezeigt. Die arabischen Genüsse für große Tafeln, Feste, Gäste und gesellige Runden in Form von Mezze nimmt einen großen Teil des Buches ein. Es gibt auch ein eigenes einleitendes Kapitel darüber, was Mezze bedeutet: Das Essen von Mezze ist immer ein soziales Ereignis mit vielen Menschen, mit Lachen und Reden, es ist eine reich gedeckte Tafel, an der die Menschen zusammen sind. Mezze sind also nicht nur eine Tappa-Variante aus dem Nahen Osten, sondern eine Lebenseinstellung. Es wird auch viel mit den Händen gegessen, was eine gewisse Sinnlichkeit mit sich bringt.

Ein weiteres Kapitel ist dem Vorratsschrank gewidmet. Darin wird genau erklärt, welche Gewürze und Gewürzmischungen verwendet werden, natürlich gibt es darin Salzzitronen, aber auch andere eingelegte Sachen wie z. B. Weinblätter. Alle Zutaten habe ich nicht bekommen, aber die gängigen wie Orangenblütenwasser, Tahin etc. bekommt man in jedem türkischen Supermarkt. Das macht die Rezepte sehr gut nachkochbar.

An Rezepten finden sich folgende Kapitel im Buch: Getränke und Cocktails, Kalte Mezze, Warme Mezze, Orientalische Grillspezialitäten, Dessert. Was mich sofort am Anfang gepackt hat, waren die Getränke-Rezepte. Das ist nun einigermaßen erstaunlich, denn ich bin normalerweise sehr langweilig, was das Trinken angeht. Aber ich wusste zum Beispiel nicht, dass man Ayran selber machen kann − das war für mich immer ein fertiges Getränk aus dem türkischen Supermarkt. Dann werden erstaunliche Aromen kombiniert: Zitronen-Oregano-Limonade findet man zum Beispiel. Oder Limonade mit Zitronengeranie − und schon bin ich losgegangen und habe meine arme Zitrus-Pelargonie gestuzt. Was mich noch sehr gefreut hat: Es finden sich viele Grillrezepte. Das ist jetzt nicht nur spannend, weil wir selber gern grillen, sondern auch deswegen, weil in den genannten Ländern viel gegrillt wird, man aber nicht so häufig entsprechende Rezepte findet. Im Kapitel über Desserts findet man zum Glück keine Baklava, wie man sie in jedem türkischen Geschäft kaufen kann, sondern da gibt es Sorbets und Eis in verschiedenen Formen, Kuchen und Törtchen, Cremes und Kaffee.

Nun geht's ans Eingemachte, denn ich habe gekocht. Viel! Und was, das zeige ich nun.

Fladenbrot mit Halloumi

Halloumi einer der wenigen Käse, mit denen ich lange gehadert habe, denn ich finde, der schmeckt pur eher langweilig. Hier wird er gegrillt und in gegrillte, dünne, knusprige, arabische Fladenbrote gepackt und zwar mit vielen Kräutern und Frühlingszwiebeln. Und weg ist jede Form von Langeweile! Es war bei uns eine schöne Vorspeise, aber man kann sicher auch entsprechend mehr davon machen, dann ist es auch ein gutes vegetarisches Hauptgericht.
Gefüllte Melanzani

Wieder vegetarisch! Sogar vegan. Wenn man nicht wie wir ein Kotelett dazu isst ...

Das geht sicher als Haupt- und als Vorspeise. Mit der Zubereitung habe ich ein wenig gehadert, denn es steht dabei, dass man das Backrohr so hoch wie möglich vorheizen soll. Nicht einmal mit meinem altersschwachen Backrohr kann man das machen, denn da brennen die Melanzani an und werden nicht gar. Ich habe die Melanzani dann mit Folie abgedeckt und das Backrohr runtergedreht, dann hat es geklappt.
Fattoush

Das ist der klassische arabische Salat neben Taboulé, den man auch bei uns kennt. Eine wunderbare Mischung als Salaten, Kräutern, Gemüsen und Fladenbrot, dazu ein Dressing mit Granatapfelsirup. Ich habe mir noch erlaubt, Labneh nach dem Rezept im Buch zu machen und dazu zu servieren.

Ein Muss in der heißen Jahreszeit!
Osmalieh

An sich ist das ein Klassiker, für mich war es eine Premiere. Für das Buch wurde die Füllung abgewandelt und aus der Milchcreme wurde eine Mischung aus Hüttenkäse, Ricotta und Mascarpone verwendet. Schon wieder spielt da ein Käse mit, mit dem ich hadere: Hüttenkäse esse ich nur in ganz wenigen Gerichten, das hier ist ab jetzt eines davon.
Zum Beträufeln wird ein Sirup mit Orangenblütenwasser hergestellt. Ich mag diesen blumigen Geschmack sehr gern, daher hat mir dieses Dessert sehr geschmeckt.



Ayran

Das kennt man als erfrischendes Milchgetränk, das mich ehrlich gesagt noch nie hinter dem Ofen hervorgeholt hat. Mir war nicht klar, dass es aus Naturjoghurt und Buttermilch zu gleichen Teilen hergestellt wird.
In diesem Rezept wird raffiniert gewürzt, sodass es für mich an einem heißen Tag eine wirklich sehr willkommene Erfrischung gewesen ist.
Ganz sicher passt es auch sehr gut zu fettem Fleisch, weil es durch die säuerliche Würze ausgleicht.










Zitronengeranium-Limonade

Da ist sie, die beste Limonade meines Lebens! Dieses Rezept stelle ich noch genau vor, denn das ist ab jetzt ein Muss in meiner Küche!
















Und unterm Strich? Wenn man die Küche aus dem arabische-südeuropäischen Raum mag, dann kann man an diesem Buch eigentlich nicht vorbeigehen.

Zum Abschluss möchte ich noch einen Satz der beiden Autorinnen zitieren: "Wahrer Luxus: ein geselliger Abend mit Freunden und einem Tisch voller Mezze." Genau mit diesem Geist wurde das Buch geschrieben.


Fakten zum Buch
ISBN: 978-3-89883-749-1
Einband: Gebunden
Erscheinungsdatum: April 2018
Preis: 24,99 EUR


Einen Blick ins Buch kann man hier machen, da findet man unten auch ein Rezept, wenn man eines ausprobieren will.

Wie immer gibt es das Buch beim Buchhändler an der Ecke zu kaufen, man kann es beim zs Verlag bestellen und ÖsterreicherInnen finden es versandkostenfrei beim Buchhändler.at.

Herzlichen Dank an den zs Verlag dafür, dass er so ein gutes Buch herausgebracht hat und mir ein Exemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Die Links sind alle keine Affilate-Links.

Freitag, 18. Mai 2018

Gefüllte Zucchiniblüten

Weiter geht es mit Sachen, die ich aus Italien mitgebracht habe: Wo man in Wien so wunderbare Zucchiniblüten bekommt, weiß ich nicht. Dieser Ziegenricotta ist hier sowieso nicht zu finden. Dann noch Sclopit, ein Kraut, über das ich hier schon einmal geschrieben habe. Damals habe ich dem Kraut übrigens Unrecht getan, denn ich fand es nicht unbedingt so wichtig, dass man das einmal kostet. Aber ich fürchte, ich muss die Schuld bei meiner Spargelfrau suchen, denn Sclopit verliert mit der Dauer der Lagerung massiv an Geschmack, wie ich nun feststellen konnte. Also wenn man das bei uns findet, dann pflücken und zuhause bald verkochen! Auf diese Weise bin ich in einen besonderen Genuss gekommen, denn diese Kombination war unglaublich toll!


Vorspeise für 4 Personen:
2 Hände voll Sclopit (= Taubenkropf-Leimkraut), waschen und die Blättchen abgezupft
300 g Ziegenricotta
12 Zucchiniblüten
Salz
weißer Pfeffer (bei mir Melange Blanc)
½ Bio-Zitrone, Schale und Saft
1 EL geriebener Pecorino (junger, nicht zu kräftig)

Olivenöl
Honig (flüssig soll und keinen zu intensiven Eigengeschmack, also kein Kastanienhonig oder so)

Alufolie

Für den Spinat 250 g Babyspinat mit einer Schalotte in Olivenöl anschwitzen, salzen.
Dazu passt Focaccia oder anderes italienisches Weißbrot.



Backrohr auf 150 Grad vorheizen.
Sclopit fein hacken, mit dem Ricotta und den übrigen Gewürzen gut verrühren.
Eine ofenfeste Form mit ordentlich Olivenöl einstreichen.
Die Zucchiniblüten vorsichtig öffnen und den Blütenstempel herausdrehen. Die Füllung auf alle Blüten verteilen. Blüten zudrehen, in dem Olivenöl in der Form wenden. Folie drüber und ca. eine halbe Stunde im Rohr mehr erwärmen als backen.

In dieser Zeit kann man bequem den Spinat waschen und mit einer kleinen Schalotte in Olivenöl anschwitzen, salzen.

Die Zucchiniblüten mit wenig flüssigem Honig beträufeln und mit dem Spinat und mit Brot servieren.



Eine ganz hervorragende Vorspeise, die man gut vorbereiten kann. Die gefüllten Blüten können in der Form warten, bis die Gäste da sind, dann schiebt man sie nur mehr ins Rohr. Sicher auch schön als Gruß aus der Küche, wenn man nicht so viele Blüten zur Verfügung hat.

Dienstag, 15. Mai 2018

Cima di rapa mit Croutons

Schon lange suche ich Cima di rapa, fündig wurde ich in Italien. Also nichts wie gekauft und mitgenommen nach Österreich. Ausschauen tut das Gemüse ja ein bissl wie etwas, das man normalerweise mit dem Rasenmäher abmäht und dann auf den Kompost schmeißt. Damit tut man Cime di rapa aber unrecht, denn der Geschmack ist ausgeprägt nach Kohl und viel aromatischer als Brokkoli oder gar Romanesco, dem ich nur recht wenig abgewinnen kann. Die zarten Bitteraromen von Cime die rapa sind ganz genau mein Ding. Wer bitter nicht mag, kann das Gemüse blanchieren.
Im Kühlschrank hat sich Cime di rapa zwei Tage gut gehalten.

In vielen Rezepten liest man, dass dieses Gemüse eine halbe Stunde gedünstet werden soll. Ich finde, dass das zu lange ist.
Ganz klassisch isst man diese Broccoli-Verwandtschaft mit Orecchiette, also den kleinen Öhrchen-Nudeln − hab ich auch gemacht, da findet man aber schon eine Unzahl an ziemlich ähnlichen Rezepten im Internet, daher hier eine kleine Variante. Es braucht aber meiner Meinung nach Kohlehydrate zu Cime di rapa. Mein nächster Versuch wird irgendwas mit Erdäpfeln dazu werden.



Für 2 Personen:
½ kg Cima di rapa
1 + 3 EL Olivenöl
3 Sardellenfilets, fein gehackt
1 Schalotte, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
⅛ l klare Gemüsesuppe
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

2 dicke Scheiben Weißbrot vom Vortag, in Würfel geschnitten


Das Gemüse waschen, gut abtropfen lassen. Die äußeren großen Blätter entfernen, die holzigen Stiele ebenfalls. Die restlichen Stiele in mundgerechte Stücke schneiden, die Blätter in Streifen.
1 EL Olivenöl erhitzen, Schalotte darin anschwitzen, Koblauch und die zerkleinerten Sardellenfilets dazugeben und braten, bis die Filets zerfallen sind. Das Stängel hineingeben, mit der Suppe aufgießen und ca. 5 min. dünsten, dann die Blätter und die Röschen dazugeben, noch einmal 5 min. dünsten. Einfach das dickste Stängelstück kosten. Wenn das bissfest ist, ist das Gemüse fertig. Mit Salz (vorsichtig, denn der "italienische Suppenwürfel", also die Sardellen, bringen schon reichlich Salz mit), Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

In der Zwischenzeit 3 EL Olivenöl erhitzen und die Brotwürfel darin rundumadum knusprig braun braten.

Cima die Rapa auf zwei Tellern verteilen, die Croutons drüberstreuen, fertig.



Donnerstag, 10. Mai 2018

Bella Italia

Darf ich euch mitnehmen auf eine Reise? Ein paar Tage Italien hätte ich im Angebot. Wie so oft um diese Jahreszeit waren wir im Norden Italiens unterwegs.

Keine Pressereise oder sonst etwas, sondern alles selber bezahlt.

Wir haben gesehen, wie in Lignano der Strand aufgebaut wurde.

Sind zum x-ten Mal durch den alten Hafen von Grado geschlendert - nie wird uns das langweilig.

Haben Touristensachen gemacht.

Wie immer waren wir total begeistert von der Wasserqualität. So tief sehen können bei Sandstrand!

Wir hätten uns Stunden dort aufhalten können, nur um den Duft zu riechen.

Dreimal hab ich gefragt, ob die Erdbeeren eh schon gut sind, das waren sie, aber dafür mit Sprühsahne zugedeckt ...😱😖🤢

Ein neues Lokal in Triest entdeckt, das Salumare (not sponsored) und gleich ins Herz geschlossen.

In Triest im Eataly gewesen, das zwar den Charme einer Bahnhofshalle hat, aber auch tolle Produkte

Während der Turbohausmann seinem Espresso treu blieb, bin ich massenhaft fremd gegangen mit Shakerato.

Dekonstruierte Pizza war eine Premiere, aber die Idee merke ich mir - fein gegessen im Sandrocchia (not sponsored).

Tatsächlich haben wir zum allerersten Mal direkt in Venedig geschlafen, 5 min. vom Markusplatz entfernt und mit Blick auf den Canale.

Wir haben gestaunt über Tierpräparate, die uns ausnahmsweise sehr begeistert haben.

Ich habe mich schockverliebt in so manche Handwerkskunst, aber der Preis war leider unpackbar hoch.





Hier dagegen keine Gefahr, dass ich damit die Haushaltskasse belaste.

Für mich genau so nix wie Prada und Konsorten.
Ein Stück Handwerk, das eigentlich schon unter Kunst fällt.

Innenhöfe beherbergen Erstaunliches.
Dieses Mal haben wir den jüdischen Teil Venedigs genauer erkundet.

Im Getto haben wir eine Bio-Patisserie entdeckt, den Majer (not sponsored) und ich habe die besten Cannoli gegessen.

Wir haben wunderschöne und dabei ganz leere Cafés gesehen ...

... und auch gleich den Grund für die Leere.

Erstmals habe ich Venedig in der Nacht gesehen.

Als ob das nicht schon kitschitg schön genug wäre, ist dann noch ein riesiger Drama-Mond aufgegangen.

Venedig vor 7.00 Uhr gehört den Fotografen und den Läufern.

Treppe im Dogenpalast - was für Kunstwerke!

Als Gegensatz die Treppe in unserem Hotel (not sponsored). Doch, man kann sich das leisten: 145,- pro Nacht für zwei Personen mit Blick auf den Canale Grande, ohne Blick aufs Wasser noch deutlich günstiger zu haben.

Tage könnte ich im Dogenpalast verbringen! Dort gibt es tatsächlich ein Gemälde von Tintoretto, das 150 Quadratmeter groß ist. Ich hab geschaut bis zur Genickstarre.

Die Hände von der Berlinale 2017 sind noch da! Ich hoffe, sie bleiben.

Der Markt bei der Rialto-Brücke ist nicht so teuer wie man befürchten könnte.

Der Trubel ist natürlich streckenweise unpackbar, aber schon auch zum Lachen.

Es war anstrengend! Sehr sogar. Aber so schön! Keinen einzigen meiner Schritte möchte ich missen.