Donnerstag, 19. September 2019

[Genuss in rot-weiß-rot] Schwammerlgulasch mit Vorarlberger Riebel

Nun komnmt endlich ein weiteres Rezept, das ich schon ewig mache, auf den Blog. Ich hab keine Ahnung, wie sich manche Rezepte so lange zieren können, bis sie es endlich hierher schaffen! Auf jeden Fall reiht sich das Schwammerlgulasch in die Reihe der Gulaschrezepte hier. Da wären Rindsgulasch, Kürbisgulasch, Fisolengulasch und Erdäpfelgulasch − alles Kandidaten, die ganz laut "Herbst" rufen. Also falls jemand keine Schwammerl mag, dann bitte eines der anderen Rezepte nachmachen. Sie schmecken wirklich alle sehr gut!

Was schon speziell ist: Ich hab Vorarlberger Riebel dazu gemacht. Das ist ein Maisgrieß aus weißem Mais, der vor einigen Jahren in Vorarlberg wiederentdeckt wurde. Es ist allerdings so, dass man in Vorarlberg den Riebel nicht auf allen Speisekarten entdeckt, sondern nur in solchen Lokalen, die sich darauf spezialisiert haben, die kulinarische Tradition hochzuhalten. Auch bekommt man Riebel nicht überall zu kaufen, sondern nur in Spezialitätengeschäften.

Riebel ist feiner Grieß mit ein wenig Mehlanteil. Man kann ihn also nicht so ohne weiteres durch irgendein Maismehl oder Polenta ersetzen, wenn man dieses Rezept hier nachmachen will. Riebel ist ein wenig patziger, dadurch kann man ihn auch so gut in der Pfanne abbröseln, damit er diese Konsistenz bekommt.


Für 3 Portionen Schwammerlgulasch (oder einen Turbohausmann + 1 weitere Portion)

1 große weiße Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, noch feiner gehackt
40 g Butter
¼ l Gemüsesuppe
2 TL Paprika edelsüß
1 Prise Kümmel
1 EL getrockneter Majoran (oder doppelte Menge frischer)
Salz
Pfeffer
1 EL Petersilie, gehackt
2 EL Sauerrahm
(evtl. 1 TL Mehl)
1 EL Sonnenblumenöl
½ kg Eierschwammerl

Zwiebel in Butter bei schwacher Hitze anschwitzen und weich dünsten, ohne dass der Zwiebel Farbe nimmt. Paprika, Majoran, Knoblauch und Kümmel dazugeben und alles mit Gemüssesuppe aufgießen. Gut durchkochen lassen, bis die Flüssigkeit um ein Dittel reduziert ist. Mixen und mit Salz und Pfeffer würzen. Sauerrahm einrühren.
Sollte die Sauce dünn sein, 1 TL Mehl in den Sauerrahm rühren und das Gulasch noch einige Minuten köcheln. Das Sauerrahm-Mehlgemisch nennt sich übrigens Gmachterl in Ostösterreich.

Während die Sauce reduziert, die Schwammerl putzen und in Sonnenblumenöl kräftig anbraten. Unbedingt braten, bis keine Flüssigkeit mehr da ist, dadurch entwickelt sich erst das typische Aroma von Eierschwammerln. Mit Salz und Pfeffer würzen, in die Gulaschsauce mischen und kurz mitkochen lassen. Vor dem Servieren  die gehackte Petersilie einrühren.



200 g Riebel
1 Prise Salz
½ l Wasser

2 El Butter zum Braten

Salzwasser aufkochen, Riebel einrieseln lassen, dabei rühren, damit sich nichts verklumpt oder anlegt. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

Butter schmelzen, Riebel mit einem Kochlöffel von der Masse abstechen und in der Butter braten. Dabei rühren, damit der Grieß zerbröselt. Diese Technik nennt man übrigens "riebeln", daher kommt der Name.


Man kann Riebel auch süß essen, dann statt Wasser Milch nehmen und einen EL Butter schon beim Aufkochen dazugeben. Zum Servieren mit Staubzucker bestreuen. Man serviert süßen Riebel oft mit Apfelmus.




Wir, das sind einige österreichische Foodbloggerinnen, kochen wieder einmal gemeinsam österreichische Küche, dieses Mal zum Thema Schwammerln. Ich freue mich schon auf alles, was da kommen wird!

Brigittas Kulinarium: Schwammerlsuppe mit Grammelsterz
Fliederbaum: Erdäpfel-Schwammerlgulasch
Genussatelier Lang: Eierspeisbrot mit Eierschwammerln 
Giftigeblonde: Polentaauflauf mit Schwammerl und Paradeissauce
Home of Happy: Steinpilz-Cappuccino
Linzer Smileys: Erdäpfelbuchteln mit Eierschwammerlfülle
The Apricot Lady: Pilztaschen auf Blattsalat


Montag, 16. September 2019

[Blogevent] Humitas

Jetzt ist die Zeit für frischen Kukuruz schon wieder fast vorbei, daher komme ich noch ganz schnell mit einem wunderbaren Rezept. Wer nicht gern Zeit aufwendet fürs Kochen, sollte jetzt hier zumachen. Das ist nämlich wieder so ein Rezept, wo man lange in der Küche steht. Die Einwicklerei ist ein Hund! Ich habe das diesen Sommer schon einige Male gemacht und muss sagen, der Aufwand lohnt sich wirklich. Man muss aber rechtzeitig anfangen, denn die Vorbereitung dauert locker Stunde! Beim ersten Mal durchaus auch eineinhalb Stunden, also bitte rechtzeitig anfangen. Dazu kommt dann noch die Zeit zum Dämpfen

Humitas sind kleine Maisküchlein mit Eiern, Käse und diversen Gewürzen, die in ganz Südamerika gegessen werden. Oft werden Humitas auch zum Kaffee oder als Frühstück gereicht. Wo der Unterschied zu Tamales liegt? So ganz sicher bin ich nicht, aber ganz sicher ist, dass in Tamales Schmalz hineinkommt und diese meistens aus einem speziellen Maismehl gemacht werden. Humitas kenne ich vegetarisch und aus frischem Mais. Tamales sind oft mit Fleisch oder Gemüse gefüllt, Humitas sind die schlichtere Variante, die gut auch als Beilage passt.



Was man unbedingt braucht, sind Maiskolben mitsamt den Hüllblättern. Auch kein Fehler ist, wenn man die Maiskolben im Freien zerlegt, weil da verabschieden immer wieder Maiskörner. Im Freien kann man die dann den Vogerln überlassen, drinnen muss man sie selber aufklauben.

Wenn jemand weiterliest und sich denkt, huch, da wird gedämpft, aber es ist kein Dampfgarer im Haus: Den hab ich auch nicht. Das geht auch ganz problemlos ohne.

Das Rezept habe ich aus vielen Quellen aus dem Netz zusammengestoppelt, also kann man es auch keinem bestimmten Land in Südamerika mehr zuordnen.



Für 2 Personen als Hauptmahlzeit oder für 4 als Beilage:
2 Maiskolben
1 EL Butter, geschmolzen
1 EL Polenta (ich habe kein Instant)
1 Ei, getrennt
1 Prise Backpulver
1 Prise Zucker
1 TL Salz
1 Prise Koriander, gemahlen
100 g Mozzarella (nicht den superguten verwenden, der innen schön soft ist, sondern einen eher zähen, den man reiben kann)
1 Schalotte
1 EL Schlagobers, in grobe Würfel geschnitten
1 kleine Knoblauchzehe



Blätter vom Kukuruz abziehen. Alle! Und bitte auch alle aufheben, selbst wenn sie gerissen sein sollten. Die großen braucht man zum Einpacken der Humitas, die kleinen als Schnüre, die restlichen Blätter werden dann beim Dämpfen über die Maispackerln gelegt.

Kukuruz von den Kolben schneiden. Bitte die Kolben aufheben, die braucht man zum Dämpfen. Die Fäden gründlich abzupfen (Noch ein Grund, warum man das im Freien machen sollte.).

Die Hüllblättter in kochendem Wasser blanchieren, damit sie weicher werden. Kalt abspülen, abtropfen lassen.

Die Maiskörner, Mozzarella, Schalotte, Knoblauch, Koriander, Obers, Eigelb, Butter und Salz in die Küchenmaschine geben und mixen, bis alles zu einer homogenen Masse püriert ist. Eiweiß aufschlagen, mit Polenta unter die recht flüssige Masse heben.




Die kleineren Maisblätter der Länge nach in Streifen reißen. Wenn nötig, kann man sie auch verknoten, damit man längere "Schnüre" zum Zubinden der Kukuruzpäckchen hat.

Jeweils drei Hüllblätter bereitlegen: 2 überlappend, ein drittes als Sicherheit unter die "Naht" der beiden anderen lagen. Einen gehäuften Esslöffel der Maismasse auf die Blätter geben, die Längsseiten der Blätter einklappen und dann die Maismasse einrollen. Das entstandene Päckchen mit einem der Streifen zusammenbinden.
Ja, ich weiß, das ist jetzt mühsam, weil die Maismasse recht weich ist, aber nicht fluchen! Das wird!

Die Maiskolben zerteilt auf den Boden eines Topfes legen. Wasser zugießen, sodass die Maiskolben oben aus dem Wasser schauen. Die Päckchen darauf verteilen. Die kann man ruhig in mehreren Lagen stapeln. Oben auf die Maispackerln die restlichen Hüllblätter als "Deckel" auflegen.

40-45 min. dämpfen. Ein Packerl öffnen und schauen, ob die Humitas gar sind.


Man braucht nun irgendeine Salsa dazu. Hier im Blog findet man eine Paprikasalsa oder eine Paradeisersalsa, beide getestet, beide passen ausgezeichnet zu den Humitas. Oder man nimmt einfach Ajvar, kommt auch sehr gut. Wir essen gern einen Salat dazu, fertig.

Oder wenn Gäste kommen, dann macht die Luxusvariante wie auf dem Foto unten und isst die Humitas als Beilage zu Gegrilltem.



Mit Volkermampft geht es wieder einmal auf Weltreise, dieses Mal geht es in kein bestimmtes Land, sondern jede/r kann sich aussuchen, wohin die Reise geht.  Nun bin ich gespannt, in welche Länder und zu welchen Gerichten mich alle Reisen führen werden.


Donnerstag, 12. September 2019

Paprika-Chili-Marmelade


Es gibt Rezepte, die stehen und fallen mit den Zutaten. Das hier ist so eines. Ich mache es seit Jahren, habe es aber absichtlich noch nicht gepostet, denn hat man diese Paprika nicht, dann wird das nix. Es müssen diese dickfleischigen, geschmacksintensiven namens Paradeisfrüchtige oder aber Apfelpaprika sein, sonst ist das nur das halbe Vergnügen. Und die bekommt man halt in der Regel nicht so leicht.

Den letzten Schliff bekommt diese Marmelade mit den Charapitas, also das ist dann wahrscheinlich eine noch größere Hürde, denn bis vor nicht allzu langer Zeit gab es die nur beim Stekovics. Ich war vor zwei Jahren bei einer Paprika-und-Chiliführung und durfte dort zwei frische Charapitas ernten, außerdem habe ich ein Gläschen mit getrockneten Charapitas gekauft. Das ist die Grundlage für meine eigenen Charapitas geworden, die ja enorme Zicken sind! Aber nun im zweiten Jahr tragen die ganz wunderbar. Also falls sich jemand auch damit herumgfrettet: unbedingt die Pflanzen überwintern!

Will man nur die geschmacksverstärkende Wirkung der Charapitas, dann reichen zwei Stück auf ein halbes Kilo Paprika, bei uns können das gern ein paar mehr sein. Aber dann auch wieder nicht zu viele! Bei mir 7-8 auf ein halbes Kilo Paprika. Denn wenn diese Marmelade sauscharf wird, dann passt sie nicht mehr so gut zu Käse.

Noch etwas, das diese Marmelade gar so gut macht: Man muss sie passieren, entweder durch ein Sieb oder die feine Scheibe der flotten Lotte. Das erst macht das samtige Mundgefühl.


Wenn ich mir all die "muss man" anschaue, dann weiß ich jetzt, dass das Rezept zwar einfach klingt, aber dann doch nicht gar so einfach ist.


½ Kilo paradeisfrüchtige Paprika oder Apfelpaprika
3 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 TL Salz
Chilis nach Geschmack, am besten Charapitas
Gelierzucker 3:1

Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden. Mit den Chilis und dem Salz zugedeckt in Zitronensaft weichkochen. Die ganze Masse pürieren und passieren. Abkühlen, abwiegen und mit der passenden Menge Gelierzucker einkochen. In Gläser abfüllen, fertig.



Das ist die Marmelade, die in meinem Umfeld Furore gemacht hat. Und niemand glaubt, dass es dafür nicht zwingend ein Rezept dafür braucht, weil es gar so einfach ist.

Montag, 9. September 2019

[Blogevent] Marzipanige Kekse mit Orangeat

Enthält Werbung durch Namensnennung (ohne Bezahlung, ohne Aufforderung) im Rahmen des Blogevents.


Zorra macht gerade ein Blogevent zum Thema "Gebäck zum Afternoon Tea" und da passen diese Kekse sehr gut dazu, auch wenn sie nicht "really british" sind.  Mir fällt so ad hoc niemand ein, der kein Marzipan mag, daher sind diese Kekse etwas, mit dem man selten falsch liegt. Die Kekse sind außerdem eine gute Idee, wenn man Eiklar übrig hat.

Ich sitze hier übrigens mit meiner 16 Jahre alten Kenwood, die bei jedem Mal rühren ächzt und stöhnt, als würde sie sofort niederbrechen. Und genau so eine zuverlässige Küchenmaschine wünsche ich mir wieder. Nun gibt es bei Zorra eine tolle Kenwood, wie ich sie gern hätte, zu gewinnen, da stelle ich mich an und hoffe auf mein Glück.



Für ca. 40 Stücke
300 g Mandeln, geschält und enthäutet gewogen
400 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eiklar, Größe M, auf keinen Fall größere!
50 g kandierte Orangenschale, in kleine Würferl geschnitten

Staubzucker zu Bestreuen
Backpapier zum Backen

Die Mandeln gemeinsam mit dem Zucker und Vanillezucker portionsweise fein vermahlen. Auch wenn man Staubzucker verwendet, muss man diese Prozedur machen, um später eine marzipanähnliche Masse zu bekommen. Kandierte Orangenschale daruntermischen.
Eiklar zu Baiser aufschlagen und unter die Mandel-Zucker-Mischung kneten, sodass man eben diese marzinpanähnliche Mandelmasse bekommt. Aus dieser Mischung eine Rolle mit ca. 5 cm Durchmesser formen, davon dickere Scheiben abschneiden.
Die Kekse auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen und über Nacht trocknen lassen. Ich hab das gleich im Rohr gemacht. Am nächsten Tag das Backrohr aufdrehen, wenn die Kekse noch drinnen sind, und bei 70 Grad Umluft ca. eine halbe Stunde trocknen lassen. Während dieser Zeit ein- bis zweimal die Türe öffnen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Die Kekse sollten ganz hell bleiben und nicht knusprig braun werden. Meine waren nie blütenweiß, sondern hatten die Farbe von Mandeln. Aber da weiß man sich natürlich zu helfen: Man bestreut sie mit Staubzucker.



Blog-Event CLVI - Gebäck zum Afternoon Tea zum 15. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2019)

Donnerstag, 5. September 2019

Gefüllte Paprika


Es kommt wieder ein Rezept, das ich schon aus meiner Kindheit kenne und immer noch so mache, wie die Mama das getan hat. Der Unterschied zu den meisten anderen Rezepten ist, dass in die Fleischfülle kein Reis kommt, sondern wie in Fleischlaberl eine eingeweichte, ausgedrückte Semmel. Wahrscheinlich kann ich mich an die Reis-Variante nur deswegen nicht gewöhnen, weil ich mit dieser hier aufgewachsen bin.

Und natürlich ist genau jetzt die beste Jahreszeit dafür, denn Paradeiser und Paprika sind gerade voll reif und es gibt die in hervorragender Qualität.

Danke übrigens an den Paradeiserpapst, denn Herrn Stekovics, denn er hat mir auf der Paprika-Führung verraten, dass Paprika auf keinen Fall unter Platzangst leiden. Nun habe ich die auf Balkonien zusammengepfercht in Töpfe und siehe da, die tragen so toll wie noch nie!



Für die Paprika
6  Paprika (auf keinen Fall grün; ich mag am liebsten Spitzpaprika)
1 Semmel
0,3 l Milch
1 Zwiebel (eher klein)
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
500 g Faschiertes (gemischt)
1 Ei
1 Kaffeelöfferl Senf
Salz
Pfeffer
Majoran

Für die Paradeissauce 
1 kg Fleischparadeiser (gut reif bis überreif, schlechte Stellen und Strunk ausgeschnitten)
50 g Butter
40 g Mehl (glatt)
¼ l Gemüsesuppe
1 EL Paradeismark
 Salz
Pfeffer
Zitronensaft
Zucker


Für die Sauce die Paradeiser in grobe Würfel schneiden. Zwiebel schälen, würfeln und in der Butter anschwitzen. Mehl einrühren und mit anschwitzen. Suppe dazugießen und aufkochen. Paradeiser und Paradeismark einrühren, Sauce ca. 20 Minuten köcheln; dabei öfter umrühren.

Rohr auf 180°C vorheizen.

Für die Fülle die Semmel in Milch einweichen, bis sie ganz und gar vollgesaugt ist. Dann gut ausdrücken, dabei zerzupfen und zum Faschierten geben. Zwiebel und Knofel schälen, klein hacken, im Öl anschwitzen und auskühlen lassen. Faschiertes mit Salz, Pfeffer, Senf und Majoran würzen, mit Zwiebel, Knoblauch, Semmel und Ei mischen, bis man eine homogene Masse hat.

Von den Paprika oben einen Deckel abschneiden, Kerne und Trennwände entfernen. Paprika mit dem Faschierten füllen. Paprika mit den Deckeln verschließen, mit Zahnstochern fixieren und in eine Auflaufform setzen. Sauce passieren, mit Salz, Pfeffer, einigen Tropfen Zitronensaft und 1 Prise Zucker würzen. Sauce in die Form gießen, Paprika im Rohr ca. 45 Minuten garen.



Am liebsten essen wir die Paprika mit Erdäpfelschmarrn, aber auch andere Erdäpfelgerichte, die gut die Flüssigkeit der Sauce aufnehmen, sind okay.

Gefüllte Paprika lassen sich sehr gut einfrieren und dann durch die Sauce recht einfach erwärmen, daher mache ich immer gleich die doppelte Menge. Vom Arbeitsaufwand her ist es kein dramatischer Unterschied, aber später dann sehr wohl, wenn man nur mehr rechtzeitig dran denken muss, dass man die Paprika aus dem Tiefkühler legen muss.


Montag, 2. September 2019

Foodie-Rückblick auf August 2019

Enthält Werbung, weil ich Namen nenne und auch verlinke, aber es ist alles selbst bezahlt und ich hatte keinen Auftrag für Werbung.

Darf ich vorstellen? Das ist Elena. Sie ist in der Wiener Restaurantszene keine Unbekannte, denn sie betreibt das Badeschiff und seit einiger Zeit das Elena's. Anfangs wollte sie nur Fingerfood anbieten. Da das nicht so der Renner war, hat sie mit Buddha Bowls weitergemacht und nun stehen mittags die Leute in Schlangen angestellt, um ihre Bowls zu ergattern. Die schmecken köstlich. Ich hatte Vorurteile, muss ich zugeben, aber die Zusammenstellungen der Signature Bowls, also schon vorgegebene Zutaten, sind wirklich sehr ausgeklügelt. Und wenn man Wert darauf legt, dann auch ernährungstechnisch sinnvoll. Man kann sich auch nach eigenem Gutdünken Bowls zusammenstellen.

Ich war übrigens dorthin eingeladen zum Durchkosten durch alle Köstlichkeiten, allerdings nicht in meiner Funktion als Bloggerin, sondern in meinem wirklichen beruflichen Leben − ich bin wirklich ein Glückspilz! Gutes Essen verfolgt mich quasi!
Direkt neben dem oben genannten Lokal, sogar mit derselben Postadresse, ist das grandiose Leones.  Meine Theorie, dass gutes Essen eben solches anlockt, bestätigt sich in diesem Grätzel: Da sind einige echt gute Lokale versammelt. Wer das nicht kennt, sollte mal hinschauen. Jedenfalls konnte ich natürlich nicht anders und habe mir nach der Verkostung bei Elena's noch ein Eis geholt. Passend zur Jahreszeit gab es gerade Himbeereis. Herrje, war das gut! Und die Kombination mit Gianduja war jetzt auch net so zwider.

Notiz an mich: Ich muss einmal Himbeeren von Balkonien mit einem Stück Gianduja essen.










Mit einer Freundin war ich wieder einmal im Wiener Rösthaus im Prater. Zum wiederholten Male habe ich ein unglaublich köstliches Küchlein gegessen. Allerdings gestehe ich, dass der Cold Brew nicht so mein Ding gewesen ist. Ich mag Kaffe gern klein und konzentriert, der hier war mit Rosmarin und Limette und Eiswürfeln und generell sehr viel. Aber gut, es muss ja nicht immer alles nach meinem Geschmack sein. Viele Leute mögen Cold Brew auf diese Weise. Extrem genossen habe ich aber wieder die kleine feine Patisserie. Es war wirklich sehr köstlich.
Mit dem Turbohausmann war ich im Il Melograno. Ich hatte tatsächlich ein Essen für zwei im Wert von 100,- € pro Person gewonnen! Wir haben einen lauschigen Abend in der Wiener Innenstadt verbracht und ich habe wieder einmal festgestellt, es gibt tatsächlich Gassen, die nicht einmal ich in der Innenstadt kenne, aber Touristen sind en masse dort.

Das Essen war gut. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht ganz gepasst haben: Wieso serviert man einen Fisch mit der Haut nach unten und nicht eine knusprig gebratene Haut auf der Oberseite? Wieso ist bei jedem Gang Kerbel als Garnitur oben drauf? Aber das sind nun wirklich Kinkerlitzchen. Unterm Strich war das ein gutes Essen. Der Fisch war übrigens ein Wildfang-Branzino und war auf den Punkt genau gegart.

Besonders nett war der Service! Es war außerdem eine Freude zu sehen, wie eine junge Kellnerin am Nachbartisch den Fisch in Salzkruste fachmännisch zerlegte. Wenn jemand seinen Job so gut beherrscht, macht das wirklich Freude.


Nach dem schönen Essen sind wir noch durch die Innenstadt gebummelt und schließlich am Franziskanerplatz gelandet, einem meiner Lieblingsplätze. Schließlich war das Kleine Café in meinen jungen wilden Jahren das Lokal, wo die wilden Nächte oft genug geendet haben. Und nun sehe ich, da steht ein Schanigarten vor dem Kleinen Café! Da wollte ich nun zu gern Kaffee trinken und von der guten alten Zeit träumen. Aber nachdem wir gesessen sind, kam der Kellner und das erste, was er sagte war: "Sie wissen aber schon, dass wir nicht zum Kleinen Café, sondern zum Artner gehören?" Öhm nein, wussten wir nicht. Na egal, wir haben etwas getrunken und ich habe mir einen Espresso bestellt. Das Ambiente war sehr genial, das muss man genießen an einem lauen Sommerabend, den Kaffee eher nicht.
So schaut ein kleines Eis beim Tichy aus. Ich bin immer wieder geplättet von diesen Portionen. Aber eistechnisch ist und bleibt der Tichy mein Zuhause, auch wenn es zugegebenermaßen besseres Eis gibt. Der Tichy ist das einzige Eisgeschäft mit so viel Herz, in dem mich jemals eine der Kellnerin einmal abgebusselt hat. Die liebe Lilly war das übrigens! Eine derer, die sich die Füße platt rennen und wenn sie eine Sekunde Pause hätte, holt sie noch ein ganzes Tablett voll Wasser und fragt herum, ob jemand Durst hätte und ein Glas voll will.
Abgesehen davon bemüht sich das Geschäft, dass der Reumannplatz sauber bleibt, hat dort schon vor vielen, vielen Jahren einen Trinkbrunnen installieren lassen − also rundherum ein Gewinn für den Bezirk.

Nun ist das Mochi ja schon lange eine Institution in Wien. Ich war aber noch immer nicht dort. Der Turbohausmann wollte mich zu meinem Geburtstag dorthin ausführen, aber Wochen vorher war schon kein Platz mehr zu ergattern zu dem Termin. Na auch wurscht, denn es gibt ja noch die kleinen Ableger wie die Ramen Bar, über die ich hier schon geschrieben habe. Nun war ich mit der lieben Weltbeobachterin unterwegs und wir sind ins Mochi Take Away reingefallen. Wir haben zwei verschiedene japanische Flausch-Weckerl bestellt und geteilt. Sie waren beide sehr gut. Überhaupt dieser Gurkensalat da drinnen! So ein Gedicht. Ich glaube, da schau ich wieder einmal vorbei. Es gibt einen Schanigarten, der ist zwar nicht gemütlich, aber das Essen ein Traum.








Tja und gleich daneben schon wieder das Leones. Bitte, die Weltbeobachterin kannte das noch nicht! Das kann man so nicht lassen, also wieder rein da. Und wie es nicht anders sein kann: Es hat auch ihr sehr gut geschmeckt.

Ich hab dieses Mal Erdnuss und Marille gegessen. Beide Sorten schmeckten ausgezeichnet.

Bittere Erkenntnis: Dadurch, dass die Eissorten so oft wechseln, werde ich auch dieses Jahr nicht alle durchkosten.
Wieder einmal waren die Giftigeblonde, eine Freundin und ich gemeinsam unterwegs. Erst haben wir den immer noch sehr empfehlenswerten Film Bier angeschaut und sind dann auf Essenssuche gegangen. Der Weg führte uns zum Foodtruck von Andis Arancini. Die Giftigeblonde war als halbe Sizilianerin ja mehr als skeptisch, ob man so etwas auch außerhalb von Sizilien essen kann. Wir haben also einmal gemeinsam probiert von einem Kugerl, um dann jede ein eigenes zu bestellen. Noch mit Nachschlag! Es gibt die Arancini nämlich ganz ketzerisch auch in süß bei diesem Foodtruck. Spätestens am Spittelberger Weihnachtsmarkt sehen wir uns wieder, lieber Andi!








Was wir gleich neben dem Foodtruck gefunden haben, war ein Stand vom Obsthof Retter, der hervorragende Säfte macht. Also ich zumindest kannte bisher nur die Säfte. Nun gibt es auch Superfuit-Extrakte, die als "Apotheke" verkauft werden, was mich ja genau Null interessiert, aber es gibt nun auch Cider vom Retter, was ich dann schon recht spannend gefunden habe. Zwei verschiedene Sorten werden angeboten und ich habe je eine Flasche gekauft. Es sind recht süße Cider und der Turbohausmann fand, dass der zu wenig pur sei, denn es gibt einen mit Ingwer-Zusatz und einen mit Preiselbeeren. Mir haben sie gut geschmeckt.




Die Freundin, mit der wir unterwegs waren, wusste dann sofort, wo wir hinschauen müssen: Zum Beaulieu auf einen Kaffee. Beim Kaffee ist es natürlich nicht geblieben, sondern wir mussten die ganzen Varianten "Kaffee mit einem Mundvoll Süßem", was dort natürlich klingendere Namen hat, ausprobieren. Sowohl Kaffee als auch Süßes waren sehr erfreulich.

Ich hatte den Café gourmand, einen Espresso mit drei winzigen Tarteletts. Es waren ein Schokotartelette, ein Himbeer- und ein Zitronentartelette. Alle drei waren ausgezeichnet! Ich bin ja immer wieder ganz weg, was Patissieres zusammenbringen. Diese zwergenhaften Mürbteig-Böden, drinnen Creme und oben drauf noch ein Gupferl, das wäre nichts, was ich Grobmotorikerin zusammenbringen würde. Abgesehen von der handwerklichen Leistung muss ich auch gestehen, dass die Zitronentarte, die ich seit Jahren mache, nicht so intensiv zitronig schmeckt. Ich muss einmal schauen, ob ich irgendwo Amalfi-Zitronen bekomme und es damit noch einmal versuchen.

In Wien kann man wirklich an schrecklich vielen Stellen gutes Eis essen, so zum Beispiel auch in der Gelateria La Romana. Stilecht wird das Eis in Pozzetti aufbewahrt und es schmeckt wirklich super.

Das Lokal ist ein Frühstücks-, Crepe- und Eislokal, hat einige Tische im Freien stehen, wobei mir das Wort Schanigarten schwer über die Lippen kommt, denn Garten ist das in keiner Weise, sondern es stehen halt ein paar Tische und Sessel im Betondschungel. Drinnen gehört es zu den Lokalen, wie sie derzeit modern sind: hell, freundlich, kleine Tische, weiß gestrichene Holztäfelungen, flinkes junges Personal.
Eine Familienfeier führte uns in Das Fritz am Neusiedler See. Ich muss irgendwann einmal ausführlicher über dieses Lokal schreiben, denn ich war schon einige Male dort und immer war das Niveau sehr hoch. Das Essen ist top, die Zutaten werden mit Bedacht ausgewählt, der Service ist unglaublich gut und vor allem: man sitzt direkt am Wasser und kann den Segelbooten, SUPs, Schwimmern und was es sonst noch an erfreulichen Wassersportmöglichkeiten am Neusiedler See gibt, hautnah anschauen.

Auf dem Foto sieht man meinen Hauptgang, ein Rehbock mit Saubohnen, pikantem Topfenstrudel und Cranberries. Das Fleisch habe ich medium bestellt und genau so bekommen. Es war butterweich! Alles war gut gewürzt und hervorragend aufeinander abgestimmt.

Auch allen anderen hat es sehr gut geschmeckt. Wir kommen sehr gern wieder!

Favoriten wird kulinarisch immer mehr zum Renner! Wir habe immer schon den Tichy, natürlich den Meixner, der es übrigens auf die Liste der Top-10-best-of-Wiener-Schnitzel-in-Wien vom Falstaff geschafft hat, wir haben kennys world of juices, das laut einem Voting die besten Waffeln von Wien hat (ich war leider noch immer nicht dort), und wir haben seit 3 Monaten allerfeinstes afghanisches Fladenbrot. Bitte in bio! Besteht nur aus Wasser, Germ, Salz, weißem und Vollkornmehl und ein bissi Kleie. Keine Zustatzstoffe, keine Es oder irgendwelche Unerfreulichkeiten. Vollkorn- und Kleie-Anteil machen das Brot köstlich, denn es schmeckt dadurch ein wenig nussig.
Was man sich auf jeden Fall muss, ist anstellen. Auch wenn es heiß ist und man denkt, es sind alle Wiener weg aus Wien, dann steht man dort, denn das Brot ist heiß begehrt. Homepage zum Verlinken gibt es keine, daher nur die Adresse: 1100 Wien, Wielandgasse 26, die Bäckerei ist zwischen Amalienbad und Quellenstraße recht versteckt, aber trotzdem gut zu finden − dort, wo die Leute angestellt sind ...
Es gibt ein sehr empfehlenswertes neues Lokal gleich bei der Mariahilferstraße: Die Wrapstars, über die ich hier schon geschrieben habe, sind teilweise sesshaft geworden. Zum Glück gibt es den Foodtruck weiterhin, aber zusätzlich das Lokal. Es gab ein Crowdfunding, an dem der Turbohausmann und ich uns beteiligt haben, also sind wir jetzt mit einer Menge Gutscheine ausgerüstet und dürfen nun öfter da hinfahren zum Essen. Wir freuen uns schon sehr, denn weiterhin ist das Essen ganz fein und die Philosophie ist genau so, wie wir das mögen: Es gibt ausschließlich Biofleisch, sogar die Strohhalme sind aus Recycling-Material, es gibt Produkte kleiner Unternehmen (das Bier zum Beispiel) und vor allem schmeckt alles sehr, sehr gut. Wir haben uns tatsächlich einmal quer durch die neuen Gerichte gegessen: Es gibt neben den Wraps nun auch Bowls und Salate. Wenn sich alles ein wenig eingespielt hat, wird es auch noch andere Sachen geben. Der Turbohausmann freut sich schon auf die Schweinsschulter, die er sich gekauft hat. Und ich werde demnächst ein Posting nur über dieses neue Lokal machen, denn das ist wirklich eine eigenes Posting wert.

Doch, es gibt zwei Sachen, in denen ist der Tichy unschlagbar: das sind die Eismarillenknödel, die ihn international bekannt gemacht haben, das zweite ist sein gerührter Eiskaffee. Da kenne ich in Wien wirklich keinen, der da mithalten könnte. Ich mag den für mein Leben gern. Erfreulich sind auch Preis und Portionsgröße: beides klein! Ich brauche echt nichts Süßes, dass so viel ist, dass man ein Kind darin baden könnte, daher freue ich mich immer über so etwas.














Nachgekocht:

Juli ist immer Marillenmonat und im August folgen denn die Pfirsiche. Meine kommen wie das meiste von meinem Obst vom Biohof Fischer, wo es viele verschiedene Sorten gibt. Und dieses Mal habe ich wirklich wunderbar vollreife Pfirsiche bekommen, um mein Pfirsichkompott machen zu können, außerdem noch viele andere Rezepte aus meinem Fundus, auf den ich recht stolz bin, weil wirklich alles immer noch gut schmeckt.
Neu ausprobiert habe ich die Kalte Pfirsichsuppe von Anikó und ich kann nur dringend empfehlen, die auf jeden Fall nachzumachen. Die schmeckt soooo gut!
Bevor mein Hendlbauer wieder nach Wien liefert, wollten noch zwei ausgelöste Hendlhaxerl verkocht werden. Ich konnte früher echt noch schlimmere Fotos machen, aber nun hat das Hendl in Ajvar-Soße ein neues Foto.

Eine gute Gelegenheit, gleich noch ein paar Produzenten vor den Vorhang zu holen: Das Ajvar von Biobalkan ist ein Traum! Ich habe schon lange kein so gutes Ajvar gegessen. Und perfekt dazu gepasst hat Schwarzer Reis aus dem Seewinkel, den ich schon vor längerer Zeit im Supermarkt erstanden habe. Bitte der ist so gut! Auch eine Notiz an mich, dass ich den unbedingt wieder kaufen muss, wenn er zu haben ist. Auch der rote und der weiße sind sehr gut. Für den roten weiß ich auch schon einen Verwendungszweck, denn ich freu mich schon wieder auf mein Rote-Rüben-Curry. Das haben wir auf Sri Lanka mit rotem Reis gegessen, das passt echt sehr gut zusammen.
Immer wieder sehr gern koche ich dieses Linsencurry, dazu gab es das oben erwähnte afghanische Fladenbrot, außerdem Gurken-Raita. Zu Raita gibt es einen spannenden Artikel, den ich nur wärmstens empfehlen kann, wenn jemand gern Raita isst. Ich hab viel gelernt und weiß jetzt, dass griechisches Joghurt, das ich bisher immer verwendet habe, eigentlich nicht das Wahre dafür ist.
Zum wiederholten Mal in diesem Sommer gab es Nigel Slaters Feta-Chili-Dingsda, denn davon könnten der Turbohausmann und ich uns ernähren. Das passt im Moment gut zur Schwemme an Jalapeños von Balkonien, denn die kann ich gerade noch pur essen. Mehr als die Mitte der Schärfeskala geht nur mehr in dezenten Dosen.

Seit 2011 am Blog ist Jamie Olivers Sexiest Salad, als richtige Österreicherin würde ich ihm dafür direkt einen Orden verleihen für gute Dienste an den Menschen. Hier am Foto mit Burrata und eigenem Rucola.

Der Rohschinken ist ein heimischer und zwar Wulka Prosciutto, den ich in St. Favoriten beim Radatz kaufen kann, wo es übrigens auch etliche von den sehr guten Broten vom Joseph zu kaufen gibt.
Noch so ein Sommer-Highlight ist Stevan Pauls Paradeissalat mit Pfirsich und Hüttenkäse. Das Rezept ist ebenfalls seit 2011 am Blog und immer wieder sind wir begeistert.


















Zugriffe am Blog: 
Leider kann ich mit keinen lustigen Suchbegriffen dienen, denn in diesem Monat wurde eigentlich nur nach Dirndln gesucht, wirklich nach so ziemlich allem, was ich je mit Dirndln verbloggt habe. Das hat wohl auch den Grund, dass dieses Jahr das Dirndljahr schlechthin sein dürfte.

Es war ein langer, heißer Sommer und ich hoffe, es kommt nun ein schöner Altweibersommer. Ich freu mich, dass ihr mit mir durch die Eissalons gezogen seid und hoffe, ihr habt noch Energie, das auch im September weiter zu machen. Ich schick allen meinen LeserInnen ein dickes Bussi und sag danke, dass ihr so lange durchgehalten habt!

Mit einem Foto, das zeigt, wie viele Dirndln es dieses Jahr gibt, schicke ich euch jetzt alle in die Botanik zum Dirndlpflücken.