Freitag, 21. September 2018

Grüne Paprika-Salat

Wie in meiner Buchbesprechung angekündigt, möchte ich einen sehr unscheinbar aussehenden Salat vorstellen, denn der hat uns konkurrenzlos gut geschmeckt. Er ist nicht gar so schnell gemacht, weil man die Paprikaschoten erst grillt, dann schält und schließlich mariniert, ist aber gut vorzubereiten.

Wichtig: Spitzpaprika nehmen, bloß nicht diese grünen Trümmer aus dem Supermarkt. Auf Märkten und in türkischen Geschäften bekommt man die Spitzpaprika problemlos.


Für 4 Personen als Beilage:
6 längliche grüne Paprikaschoten
4 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen, grob gehackt
1 rote Chilischote, grob gehackt
2 TL Paprikapulver
Meersalz

Paprikaschoten grillen, bis sie schwarz sind. Man kann sie danach mit einem (feuchten) Hangerl (= Geschirrtuch) abdecken oder in eine gut schließende Dose geben, damit sie ein wenig abkühlen, dann kann man sie leichter schälen. Im Buch wird das mit Frischhaltefolie gemacht, was sicher auch gehen wird. Beim Schälen aufreißen und die Kerne herausnehmen. Ich bin immer darauf bedacht, die Kerne einfach herauszuklauben und nicht unter fließendem Wasser herauszuwaschen, was sich angesichts der störrisch an den Fingern klebenden Kerne schon sehr anbietet, aber man wäscht mit dem ganzen Pickezeugs auch einen Teil vom Geschmack weg.

In einer großen Pfanne Öl erhitzen, Knoblauch und Chili dazugeben und mitbraten, bis sie duften (dauert maximal 1 min.). Paprikaschoten, Paprikapulver und Salz dazugeben.  Paprika gut in der Marinade wenden und sofort servieren.

Kommentare :

  1. Wenn ich die Zutaten und die Zubereitung lese, weiß ich, dass dieser Salat fein schmecken wird :-)
    Und ich mag nur Spitzpaprika. Die anderen schmecken uns schon lange nicht mehr.
    Schöne (heute stürmische) Nordseegrüße.
    Magot

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    1. Liebe Margot,
      das zeigt von kulinarischem Wissen, wenn man die 08/15-Paprika nicht mag. Ich bin sicher, der Salat würde dir schmecken!

      Liebe Grüße an die Nordsee.

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  2. Einfach toll! Und diese grünen Spitzpaprika sind ja hier auch erhältlich.
    Ch. macht daraus ein Nam phrik, nachdem er die Schoten ebenfalls geröstet und geschält hat – nächstens wird es diesen Salat geben!

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    1. Lieber Felix,
      ich bin sicher, dass euer Nam phrik hervorragend schmeckt. Ich habe jetzt einmal das Huhn mit den Pilzen nachgekocht, das ich bei euch essen durfte. Leider ist es mir nicht so gut gelungen und ich muss noch einmal ran. Ich glaube, es lag daran, dass ich zu wenig Ingwer verwendet habe.
      Lasst euch den Salat gut schmecken.

      Liebe Grüße nach Thailand!

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    2. Ja, «Phat khing gai» braucht recht viel Ingwer. Und weil es hier Ingwer (khing) bereits als Julienne auf dem Markt zu kaufen gibt, ist die Menge, die man mit drei Fingern von diesem Ingwer-Berg ins Tütchen bekommt, stets mehr als ausreichend!

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    3. Ahhh, danke! Dann werde ich schauen, was ich maximal mit drei Fingern nehmen kann. Das ist anscheinend eine internationale Größe bei Marktstandlern.

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  3. Liebe Susi,
    vor Salaten drücke ich mich gern. Ich esse tatsächlich am liebsten warm. Trotzdem gefällt mir dein paprika-Rezept, was man vermutlich auch als Beilage essen könnte, oder?

    Was ich nicht ganz verstanden habe, ist die sache mit den kernen. Du nimmst quasi das Kerngehäuse raus, streifst aber die Kerne zurück in den Salat, richtig?

    Werde ich auf jeden Fall auch mal probieren. Banal, aber mit Sicherheit köstlich.

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    1. Liebe Peggy, das klingt wirklich verwirrend: Beim Schälen nicht unter fließendem Wasser arbeiten, meinte ich. Da ist relativ viel Flüssigkeit in den gegrillten Paprika, wenn man die wegwäscht, geht ein Teil vom Geschmack verloren. Ich werde das oben ändern. Die Kerne kommen schon heraus. Aber eben nur die Kerne ohne das andere pickerte Zeug. Was da oben nach Kernen aussieht, sind gehackte Knoblauchzehen - es kommen vier davon hinein.

      Danke für deine Frage. Ich gelobe Besserung bei meinem Geschreibsel.

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  4. Dieser Salat gefällt mir ausgesprochen gut. Paprika vertrage ich ohnehin nur geschält, insofern passt das gut.

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