Dienstag, 20. November 2018

[Buchbesprechung] Obstkuchen − Die besten Rezepte

Enthält Werbung (Verlinkungen, Rezensionsexemplar)

Wie bei dem letztens besprochenen Buch "Pikante Kuchen" kommt auch dieses Backbuch aus dem von mir sehr lieb gewonnenen Stocker Verlag. Die Rezepte sind erprobt und bereits in der Zeitschrift "Kochen und Küche" erschienen. Mich freut es, dass man sich wirklich durch das gesamte österreichische Gartenjahr backen kann, andere wieder werden ihre Freude an Kreationen mit Mango und Kokos haben. Ich denke, da bleiben keine Wünsche offen. Übrigens auch solche: "Hach, ich hätte so gern einen Kuchen, aber die Kalorien ...". Es werden wieder etliche Schichtkuchen vorgestellt, die kaum Teig enthalten, also quasi viel Obst mit ein wenig Zugabe sind. Nachdem ich solche Kuchen bisher nicht kannte, werde ich genau so einen vorstellen, falls es jemandem so geht wie mir.

Die Rezepte sind unterteilt in Blechkuchen (31 Rezepte), Schichtkuchen (11 Rezepte), Schnitten (24 Rezepte), Tartes (18 Rezepte) und Rouladen (10 Rezepte). Zu jedem Rezept gibt es ein professionelles Foto. Die Fotos sind wie immer beim Stocker Verlag klar, hell und ohne viel Schnickschnack oder Glitzer − also keine Kleinmädchenfotos, sondern erwachsene, alltagsfreundliche Bilder.

Den ganzen Sommer und Herbst über kamen alle unsere Obstkuchen aus diesem Buch, denn es wird da drinnen alles verbacken, was hierzulande so wächst. Ich hatte ja das Glück, dass ich zufällig an Maulbeeren kam. Selbst das Internet ist dürftig ausgestattet mit entsprechenden Kuchenrezepten. Fündig wurde ich aber sehr schnell in diesem Buch.

Das Buch lässt aber auch AnfängerInnen nicht im Stich, denn am Anfang werden Grundbegriffe erklärt: Wie macht man Schnitten, was heißt blindbacken, was soll ein Schichtkuchen sein, wie versteht man die Nummern bei den Mehlen in Österreich und Deutschland, welche Backform wofür verwenden, das alles und mehr wird erklärt.

Was tun, wenn einem die Grundlagen eines Kuchens gefallen, aber das passende Obst nicht zur Hand ist? Auch kein Problem, denn auch da hilft das Kochbuch weiter durch Tipps, was stattdessen verwendet werden kann. Auch viele andere praktische Tipps ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Und nun geht es los mit dem Backen!


Mohnkuchen vom Blech

Was hat man, wenn man Anfang Juli aus dem Waldviertel kommt? Mohn und Marillen! Ein Blick ins Buch und schnell war ein Pflaumenkuchen gefunden, bei dem als Tipp dabeisteht, dass man die Pflaumen durch Marillen ersetzen kann.

Nachdem unsere Gäste ausgefallen waren, weiß ich: Der Kuchen hält sich ein paar Tage im Kühlschrank, weil er durch den Mohn schön saftig bleibt.

Geschmeckt hat er uns jedenfalls so gut, dass wir ein paar Tage hintereinander problemlos denselben Kuchen essen konnten und immer noch Freude daran hatten.
Maulbeer-Topfenkuchen

Diesen Kuchen aus Dinkelmürbteig mit einem Topfenbelag habe ich schon vorgestellt. Der Kuchen hat uns ausgeprochen gut geschmeckt. Vor allem war er die Rettung aus dem Dilemma, was macht man, wenn man auf einmal viele Maulbeeren hat.

Biskuitschnitten mit Ribiselmousse

Bitte mit eigenen Ribiseln gemacht! Ich bin stolz wie sonstwas auf meine eigenen Früchte von Balkonien. So richtig glücklich hat dieser Kuchen den Turbohausmann gemacht. Der konnte gar nicht aufhören zu essen. Eigentlich sieht das Rezept vor, dass man das Mousse noch mit rotem Tortengelee abdeckt, aber so weit ist es hier nicht gekommen, weil der Mann so schnell zugeschlagen hatte, dass ich gerade noch ein Stück für ein Foto und für mich retten konnte.

Unbedingter Wiederholungszwang im nächsten Sommer!










Apfelschichtkuchen mit Honig und Mohn

Ein gut haltbarer Kuchen ist das, denn er besteht praktisch nur aus Äpfeln, daher bleibt er schön saftig. Das Rezept kommt im nächsten Blogposting!

















Was es unter dem Strich zu sagen gibt? Ein wirklich feines Buch! Die Rezepte sind alle wunderbar gelungen, die Kuchen haben geschmeckt, es gibt nichts zu meckern.

Fakten zum Buch
ISBN 978-3-7020-1721-7
120 Seiten, jedes Rezept bebildert,
Großformat, 21 x 28 cm
Hardcover
€ 16,90

Wie immer: Das Buch kann man beim Buchhändler ums Eck bestellen, direkt beim Verlag bestellen oder bei einem Internetversender der Wahl ordern.

Danke an den lieben Stocker Verlag, dass er dieses gute Buch herausgebracht hat und mir ein Exemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Die Links sind alle keine Affilate-Links.

Kommentare :

  1. das Buch hab ich mir grad von der Bibliothek ausgeborgt. und auch mich haben die Schichtkuchen sehr fasziniert.

    AntwortenLöschen

Über Kommentare freue ich mich! So schnell es mir möglich ist, antworte ich darauf.

Bitte keine Spams, keine Werbung, keine politische Propaganda oder gar verbotene Sachen - das alles fliegt raus!

In Zeiten der DSGVO muss ich darauf hinweisen: Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch die Software dieses Blogs einverstanden.